http://www.charliehebdo.fr/index.html
Mittwoch, 14. Januar 2015
Montag, 12. Januar 2015
#JeSuisCharlie
Hallo Leute!
Hier bin ich mal wieder, mit einem alles anderen als schönen Thema. Bestimmt wisst ihr schon was der Hashtag JeSuisCharlie bedeutet.
Am Mittwoch - 7.01.2015 - gab es einen Anschlag auf die französische Zeitung Charlie Hebdo bei dem 12 Menschen starben, darunter 4 der bekanntesten Karikaturisten Frankreichs. Viele Weitere wurden verletzt. Die Attentäter konnten fliehen und in Paris wurde die höchste Alarmstufe ausgerufen.
Später nahm ein weiterer Täter, der vorher eine Polizistin erschoss, Geiseln in einem jüdischen Supermarkt. Wieder starben Menschen.
Aber mir geht es nicht um genaue Fakten. Ich finde es einfach nur grausam, dass es Menschen gibt die andere Menschen umbringen. Einfach so. Ja, Charlie Hebdo ist eine satirische Zeitung die Karikaturen veröffentlicht die unter anderem Islamisten kritisch gegenüber stehen. Das ist aber keine Rechtfertigung für irgendwas! Es gibt die Meinungs - und Pressefreiheit und auch wenn sie nicht immer fair ist und manchmal weh tut, sie ist etwas Gutes! Bei den Karikaturen geht es nicht um eine allgemeine Kritik am Islam, sondern um Kritik an den Menschen, die Religionen zu einem anderen Zweck missbrauchen.
Die Attentäter meinen sie seien religiöse Menschen. Aber keine Religion der Welt ist eine Entschuldigung Menschen umzubringen, denn keine Religion unterstützt so etwas.
Und warum berüht uns es, wenn knapp 20 Menschen in Paris sterben, mehr als die 1000en vonn Menschen die zur gleichen Zeit in Nigeria von einer islamistischen Sekte umgebracht werden? Warum verleitet mich das nicht dazu einen Blogeintrag zu verfassen, auf einer Seite, die eigentlich mit dem Thema zumindest direkt nichts zu tun hat?
Weil es nicht auf einem anderen Kontinent ist. Weil Paris nicht weit entfernt ist. Weil ich von Bremen nur 45min fliegen muss um in Paris zu landen. Weil mit dieser Tat bewusst unsere Meinungs - und Pressefreiheit angegriffen wurde.
Deswegen. Das macht die andere Tat nicht weniger brutal (Mal abgesehen davon, dass der nigerianische Präsident sein Mitleid an Paris gerichtet hat und die Opfer seines eigenen Landes nicht erwähnte.) aber schiebt sie doch - ob gerecht oder nicht - in den Hintergrund.
Darüber wollte ich aber eigentlich auch nicht direkt schreiben. Sondern darüber wie wir meiner Meinung nach reagieren sollten. Ich finde es falsch, wenn man sich der Angst beugt und genau das macht, was die Attentäter erreichen wollten. Wenn wir jetzt aufhören unsere Meinung zu sagen, auch wenn sie kritisch ist, dann ist meine Frage wofür die Karikaturisten und weitern Mitarbeiter von Charlie Hebdo gestorben sind. Auch wenn es brutal ist, aber wir können uns die Freiheiten, für die wir so lange kämpfen mussten, nicht einfach weg nehmen lassen. Es ist jetzt wichtig, dass wir alle zusammen halten und es erfüllt mich mit Freude zu sehen, dass das grade in Frankreich passiert.
Leider gibt es auch immer andere Stimmen. Marine Le Pen, die Vorsitzende der Rechten Partei in Frankreich, fordert jetzt die Todesstrafe und eine neue Einwanderungspolitik. Die Todesstrafe bei Selbstmordattentätern. Eine neue Einwanderungspolitik, wenn die Täter in Frankreich geboren wurden und auch die Französische Staatsbürgerschaft besitzen. Politik die nichts bringt, aber Symbolkraft hat.
Solche Attentate sind schwer zu verhindern, keine Frage. Aber warum kommt es soweit? Ist es nicht unsere Pflicht als Gesellschaft dafür zu sorgen, dass diese Menschen gar nicht erst so einen Hass entwickeln? Warum gibt es Menschen, die zwischen zwei Kulturen gefangen sind? Genau das müssen wir verhindern. Ein Weg in die richtige Richtung ist die Integration. Eine richtige Integration. Das wird Zeit und Geld kosten. Aber Menschenleben sind doch unzahlbar oder? Und wir müssen verhindern, dass mehr Menschen aus solchen absurden Gründen sterben. Da ist die Politik gefragt, aber auch die Bürger.
Grade jetzt geht es darum Zusammenhalt zu zeigen (Ein Dank an all die Anti-Pegida-Demonstrationen!) und sich nicht Bewegungen wie der Pegida anschließen und damit die Menschen mit dem Hass noch weiter in die Ecke zu drängen. Wir müssen zeigen, dass wir stärker sind. Mit Worten und einen Stift und nicht mit Waffen. Hinzu kommt, dass die Pegida absolute Heuchler sind. Vor einer Woche zählte Charlie Hebdo noch zur "Lügenpresse" und heute benutzen sie die Toten als Vorwand um ihre Forderungen durchzusetzen und zu behaupten, dass sowas ohne sie nie passiert wäre.
Puuhh. Ihr merkt, mir geht das Thema ziemlich nah und ich könnte noch ewig darüber schreiben! Letztendlich finde ich das Attentat schrecklich und es macht mir Angst, dass es plötzlich doch so nah ist, bin aber der Meinung, dass diese Angst uns nicht kontrollieren sollte! Wir haben einen Meinungs - und Pressefreiheit und die müssen wir verteidigen - mit Worten statt mit Waffen.
Egal, ich wiederhole mich. Es tut mir leid, dass der Post doch noch so lange geworden ist, aber ich will kein Wort ändern. Noch ein paar Karikaturen die ich echt gut finde, dann bin ich auch weg, keine Angst. ;)
Liebste Grüße einer erschütterten-aber-sich-nicht-unterkriegen-lassen-wollenden,
Mara <3
Hier bin ich mal wieder, mit einem alles anderen als schönen Thema. Bestimmt wisst ihr schon was der Hashtag JeSuisCharlie bedeutet.
Am Mittwoch - 7.01.2015 - gab es einen Anschlag auf die französische Zeitung Charlie Hebdo bei dem 12 Menschen starben, darunter 4 der bekanntesten Karikaturisten Frankreichs. Viele Weitere wurden verletzt. Die Attentäter konnten fliehen und in Paris wurde die höchste Alarmstufe ausgerufen.
Später nahm ein weiterer Täter, der vorher eine Polizistin erschoss, Geiseln in einem jüdischen Supermarkt. Wieder starben Menschen.
Aber mir geht es nicht um genaue Fakten. Ich finde es einfach nur grausam, dass es Menschen gibt die andere Menschen umbringen. Einfach so. Ja, Charlie Hebdo ist eine satirische Zeitung die Karikaturen veröffentlicht die unter anderem Islamisten kritisch gegenüber stehen. Das ist aber keine Rechtfertigung für irgendwas! Es gibt die Meinungs - und Pressefreiheit und auch wenn sie nicht immer fair ist und manchmal weh tut, sie ist etwas Gutes! Bei den Karikaturen geht es nicht um eine allgemeine Kritik am Islam, sondern um Kritik an den Menschen, die Religionen zu einem anderen Zweck missbrauchen.
Die Attentäter meinen sie seien religiöse Menschen. Aber keine Religion der Welt ist eine Entschuldigung Menschen umzubringen, denn keine Religion unterstützt so etwas.
Und warum berüht uns es, wenn knapp 20 Menschen in Paris sterben, mehr als die 1000en vonn Menschen die zur gleichen Zeit in Nigeria von einer islamistischen Sekte umgebracht werden? Warum verleitet mich das nicht dazu einen Blogeintrag zu verfassen, auf einer Seite, die eigentlich mit dem Thema zumindest direkt nichts zu tun hat?
Weil es nicht auf einem anderen Kontinent ist. Weil Paris nicht weit entfernt ist. Weil ich von Bremen nur 45min fliegen muss um in Paris zu landen. Weil mit dieser Tat bewusst unsere Meinungs - und Pressefreiheit angegriffen wurde.
Deswegen. Das macht die andere Tat nicht weniger brutal (Mal abgesehen davon, dass der nigerianische Präsident sein Mitleid an Paris gerichtet hat und die Opfer seines eigenen Landes nicht erwähnte.) aber schiebt sie doch - ob gerecht oder nicht - in den Hintergrund.
Darüber wollte ich aber eigentlich auch nicht direkt schreiben. Sondern darüber wie wir meiner Meinung nach reagieren sollten. Ich finde es falsch, wenn man sich der Angst beugt und genau das macht, was die Attentäter erreichen wollten. Wenn wir jetzt aufhören unsere Meinung zu sagen, auch wenn sie kritisch ist, dann ist meine Frage wofür die Karikaturisten und weitern Mitarbeiter von Charlie Hebdo gestorben sind. Auch wenn es brutal ist, aber wir können uns die Freiheiten, für die wir so lange kämpfen mussten, nicht einfach weg nehmen lassen. Es ist jetzt wichtig, dass wir alle zusammen halten und es erfüllt mich mit Freude zu sehen, dass das grade in Frankreich passiert.
Leider gibt es auch immer andere Stimmen. Marine Le Pen, die Vorsitzende der Rechten Partei in Frankreich, fordert jetzt die Todesstrafe und eine neue Einwanderungspolitik. Die Todesstrafe bei Selbstmordattentätern. Eine neue Einwanderungspolitik, wenn die Täter in Frankreich geboren wurden und auch die Französische Staatsbürgerschaft besitzen. Politik die nichts bringt, aber Symbolkraft hat.
Solche Attentate sind schwer zu verhindern, keine Frage. Aber warum kommt es soweit? Ist es nicht unsere Pflicht als Gesellschaft dafür zu sorgen, dass diese Menschen gar nicht erst so einen Hass entwickeln? Warum gibt es Menschen, die zwischen zwei Kulturen gefangen sind? Genau das müssen wir verhindern. Ein Weg in die richtige Richtung ist die Integration. Eine richtige Integration. Das wird Zeit und Geld kosten. Aber Menschenleben sind doch unzahlbar oder? Und wir müssen verhindern, dass mehr Menschen aus solchen absurden Gründen sterben. Da ist die Politik gefragt, aber auch die Bürger.
Grade jetzt geht es darum Zusammenhalt zu zeigen (Ein Dank an all die Anti-Pegida-Demonstrationen!) und sich nicht Bewegungen wie der Pegida anschließen und damit die Menschen mit dem Hass noch weiter in die Ecke zu drängen. Wir müssen zeigen, dass wir stärker sind. Mit Worten und einen Stift und nicht mit Waffen. Hinzu kommt, dass die Pegida absolute Heuchler sind. Vor einer Woche zählte Charlie Hebdo noch zur "Lügenpresse" und heute benutzen sie die Toten als Vorwand um ihre Forderungen durchzusetzen und zu behaupten, dass sowas ohne sie nie passiert wäre.
Puuhh. Ihr merkt, mir geht das Thema ziemlich nah und ich könnte noch ewig darüber schreiben! Letztendlich finde ich das Attentat schrecklich und es macht mir Angst, dass es plötzlich doch so nah ist, bin aber der Meinung, dass diese Angst uns nicht kontrollieren sollte! Wir haben einen Meinungs - und Pressefreiheit und die müssen wir verteidigen - mit Worten statt mit Waffen.
Egal, ich wiederhole mich. Es tut mir leid, dass der Post doch noch so lange geworden ist, aber ich will kein Wort ändern. Noch ein paar Karikaturen die ich echt gut finde, dann bin ich auch weg, keine Angst. ;)
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| Verbeugung vor den Opfern der Anschläge |
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| Die für mich bis jetzt beste Karikatur |
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| Oder die... |
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| Oder halt auch die... |
Liebste Grüße einer erschütterten-aber-sich-nicht-unterkriegen-lassen-wollenden,
Mara <3
Dienstag, 6. Januar 2015
Reunion - Klappe die Zweite
Hallo Leute!
Lange habe ich mich ja nicht mehr gemeldet, aber es gab auch nicht wirklich was zu berichten. Jetzt schon! Und all diejenigen die es lesen, viel Spaß dabei!
Ich weiß nicht, ob ich es schon mal erwähnt hatte, aber ich habe mich mit Josie und Nathalie getroffen - in Wien.
Am 1.1. haben Josie und ich uns in Hamburg getroffen um dann gegen 21.00Uhr den Nachtzug nach Wien zu nehmen. Eine... ähh interessante Erfahrung, hahaha. Wir sind arme Schüler und da die anderen Tickets so teuer waren haben wir einen Sitzplatz genommen. Ja, einen Sitzplatz. Es ist alles andere als gemütlich 12 Stunden auf so einem Sitz zu verbringen. Insgesamt habe ich vielleicht 2 Stunden geschlafen. Stundenlang habe ich die richtige Sitzposition gesucht - und nicht gefunden.
Mehr oder weniger frisch sind wir dann morgens in Wien angekommen und nach einem kleinen Frühstück und ein wenig frisch machen ging es dann los. Sightseeing (und shoppen) in der Stadt. Zum Mittag gab es dann schön wienerisches Essen, natürlich! Leider hat es in der Zeit angefangen in Strömen zu regnen, sodass wir noch schnell Souvenirs geholt und uns dann auf den Weg zurück gemacht haben. Aber natürlich nicht ohne in einem exklusiven Café eine Sachertorte zu kaufen.
Abends haben wir den Tag mit der Torte und Filmen ausklingen lassen.
Am nächsten Mittag sind wir mit Nathalies Familie Essen gewesen. Ihre Schwester war nämlich für 2 Monate weg und grade für zwei Tage zu Besuch bevor sie wieder weiter gefahren ist. Zu ihren Ehren sind wir Essen gegangen und da hat Nathalies Mama uns eingeladen - ur lieb (wie man in Wien so schön sagt). Es gab Sri Lankisches (sagt man das so?) Essen. 13 Gänge. Natürlich immer kleine und es war unglaublich gut, aber irgendwann war ich so unglaublich voll! Glücklicherweise konnte ich mich trotzdem noch bewegen. Für das Essen haben wir auch knapp vier Stunden gebraucht, weswegen wir uns am Nachmittag entspannt fertig gemacht haben um dann abends noch Wien bei Nacht kennenzulernen. Dabei waren noch ein paar Freunden von Nathalie dabei und es war ur schön!
Leider ist dann auch schon der letzte Tag angebrochen, der Sonntag. Morgens sind wir früh aufgestanden - auch wenn es eine Qual war - damit wir um 10.00Uhr pünktlich bei der Spanisches Hofreitschule zum Morgentraining sein konnten. Ja Spanische Hofreitschule. Dort treten Pferde auf und da wir kein Geld haben für die richtigen Vorführungen musste es das Training machen. So unglaublich toll war es jetzt auch nicht. Ich mein, uns hat es gefallen, aber eine Stunde hat gereicht. ;)
Nachdem Training sind wir zum Prater gefahren. Ein Park, bei dem es auch einen Teil ist der so wie ein Freizeitpark aufgebaut ist. Mit dem berühmten Riesenrad. Und natürlich sind wir auch damit gefahren. Und auch trotz nicht so tollem Wetter waren wir bei weitem nicht die einzigen! Es war echt toll und auch ich mit meiner Höhenangst konnte es genießen. Gut, dann hat die Gondel angefangen zu wackeln. Und ein Fenster war locker und mit dem Wind war es dann beängstigend. Logischerweise war ich dann auch echt glücklich, als die Fahrt vorbei war und ich auf festem Boden stand.
Das hat dann aber nichts daran geändert, dass wir am Nachmittag auf den Cobenzl gefahren sind, einem Berg mit Aussicht. Wobei wir über die Definition von Berg diskutiert haben. Für Josie und mich - Waschechte Norddeutsche - war das defintiv ein Berg. Für die Wiener eher weniger. Aber das hat an der Aussicht nichts geändert. Und auch nichts daran, dass die Frittatensuppe und Kaiserschmarrn extrem gut waren.
Frittatensuppe ist einfach Brühe mit sowas wie Pfannkuchen drinnen. Kaiserschmarrn besteht irgendwie auch aus Pfannkuchen - da ist dann aber natürlich was anderes bei.
Und weils unser letzter Tag war mussten wir dann Abends auch in den Zug. Diesmal gegen 21.00Uhr. Und statt Sitzplätze waren wir in einem Liegeabteil mit vier anderen. Das war deutlich gemütlicher und ich habe viel, viel mehr geschlafen. Morgens wurden wir mit einem Frühstück geweckt und so waren bei der Ankunft in Hamburg wesentlich frischer als bei der in Wien.
Insgesamt war es unglaublich toll! Es ist schön zu wissen, dass wir drei uns immer noch so gut verstehen und die gleichen Erinnerungen teilen. Klar, jede von uns hat ihr eigenes, ganz persönliches Abenteuer erlebt, aber wir anderen waren live dabei. Also wissen wir auch, wovon die andere spricht, wenn es um Fernweh (Oder doch Heimweh?) oder ähnliches geht. Und es ist schön zu wissen, dass uns der Abstand nichts tut. Immerhin haben wir in Montreal fast jedes Wochenende was zusammen gemacht und hier... naja aufgrund der Entfernung geht das halt nicht.
In den Tagen hat mich unglaublich viel an Kanada erinnert wie schon lange nicht mehr. Ich lebe hier in Deutschland und auch wenn Kanada für immer in meinem Herzen sein wird und ich noch Kontakt nach Kanada habe ist es hier eben doch anders. Und nicht jeder hat Verständnis für das, was ich denke und fühle. Ich kann das natürlich nach vollziehen und weiß, dass ich manchmal nerve, aber das ist das neue ist. Und Leute um einen zu haben, die das zu 100% verstehen ist einfach toll!
Ja das war dann mal wieder ein langer Post - ohne Absicht - aber es wird ja so schnell nichts mehr geben. Spätestens im Sommer, wenn ich wieder mal in Kanada war! :D
Oh man, ich lach mich selber grade aus. Von wegen letzter Post, ich kann es doch nicht lassen zu schreiben!
Ach und Frohes Neues
Liebste Grüße einer frisch-ins-neue-Jahr-startenden-und-gespannt-auf-alles-neues-seienden,
Mara <3
Lange habe ich mich ja nicht mehr gemeldet, aber es gab auch nicht wirklich was zu berichten. Jetzt schon! Und all diejenigen die es lesen, viel Spaß dabei!
Ich weiß nicht, ob ich es schon mal erwähnt hatte, aber ich habe mich mit Josie und Nathalie getroffen - in Wien.
Am 1.1. haben Josie und ich uns in Hamburg getroffen um dann gegen 21.00Uhr den Nachtzug nach Wien zu nehmen. Eine... ähh interessante Erfahrung, hahaha. Wir sind arme Schüler und da die anderen Tickets so teuer waren haben wir einen Sitzplatz genommen. Ja, einen Sitzplatz. Es ist alles andere als gemütlich 12 Stunden auf so einem Sitz zu verbringen. Insgesamt habe ich vielleicht 2 Stunden geschlafen. Stundenlang habe ich die richtige Sitzposition gesucht - und nicht gefunden.
Mehr oder weniger frisch sind wir dann morgens in Wien angekommen und nach einem kleinen Frühstück und ein wenig frisch machen ging es dann los. Sightseeing (und shoppen) in der Stadt. Zum Mittag gab es dann schön wienerisches Essen, natürlich! Leider hat es in der Zeit angefangen in Strömen zu regnen, sodass wir noch schnell Souvenirs geholt und uns dann auf den Weg zurück gemacht haben. Aber natürlich nicht ohne in einem exklusiven Café eine Sachertorte zu kaufen.
Abends haben wir den Tag mit der Torte und Filmen ausklingen lassen.
Am nächsten Mittag sind wir mit Nathalies Familie Essen gewesen. Ihre Schwester war nämlich für 2 Monate weg und grade für zwei Tage zu Besuch bevor sie wieder weiter gefahren ist. Zu ihren Ehren sind wir Essen gegangen und da hat Nathalies Mama uns eingeladen - ur lieb (wie man in Wien so schön sagt). Es gab Sri Lankisches (sagt man das so?) Essen. 13 Gänge. Natürlich immer kleine und es war unglaublich gut, aber irgendwann war ich so unglaublich voll! Glücklicherweise konnte ich mich trotzdem noch bewegen. Für das Essen haben wir auch knapp vier Stunden gebraucht, weswegen wir uns am Nachmittag entspannt fertig gemacht haben um dann abends noch Wien bei Nacht kennenzulernen. Dabei waren noch ein paar Freunden von Nathalie dabei und es war ur schön!
Leider ist dann auch schon der letzte Tag angebrochen, der Sonntag. Morgens sind wir früh aufgestanden - auch wenn es eine Qual war - damit wir um 10.00Uhr pünktlich bei der Spanisches Hofreitschule zum Morgentraining sein konnten. Ja Spanische Hofreitschule. Dort treten Pferde auf und da wir kein Geld haben für die richtigen Vorführungen musste es das Training machen. So unglaublich toll war es jetzt auch nicht. Ich mein, uns hat es gefallen, aber eine Stunde hat gereicht. ;)
Nachdem Training sind wir zum Prater gefahren. Ein Park, bei dem es auch einen Teil ist der so wie ein Freizeitpark aufgebaut ist. Mit dem berühmten Riesenrad. Und natürlich sind wir auch damit gefahren. Und auch trotz nicht so tollem Wetter waren wir bei weitem nicht die einzigen! Es war echt toll und auch ich mit meiner Höhenangst konnte es genießen. Gut, dann hat die Gondel angefangen zu wackeln. Und ein Fenster war locker und mit dem Wind war es dann beängstigend. Logischerweise war ich dann auch echt glücklich, als die Fahrt vorbei war und ich auf festem Boden stand.
Das hat dann aber nichts daran geändert, dass wir am Nachmittag auf den Cobenzl gefahren sind, einem Berg mit Aussicht. Wobei wir über die Definition von Berg diskutiert haben. Für Josie und mich - Waschechte Norddeutsche - war das defintiv ein Berg. Für die Wiener eher weniger. Aber das hat an der Aussicht nichts geändert. Und auch nichts daran, dass die Frittatensuppe und Kaiserschmarrn extrem gut waren.
Frittatensuppe ist einfach Brühe mit sowas wie Pfannkuchen drinnen. Kaiserschmarrn besteht irgendwie auch aus Pfannkuchen - da ist dann aber natürlich was anderes bei.
Und weils unser letzter Tag war mussten wir dann Abends auch in den Zug. Diesmal gegen 21.00Uhr. Und statt Sitzplätze waren wir in einem Liegeabteil mit vier anderen. Das war deutlich gemütlicher und ich habe viel, viel mehr geschlafen. Morgens wurden wir mit einem Frühstück geweckt und so waren bei der Ankunft in Hamburg wesentlich frischer als bei der in Wien.
Insgesamt war es unglaublich toll! Es ist schön zu wissen, dass wir drei uns immer noch so gut verstehen und die gleichen Erinnerungen teilen. Klar, jede von uns hat ihr eigenes, ganz persönliches Abenteuer erlebt, aber wir anderen waren live dabei. Also wissen wir auch, wovon die andere spricht, wenn es um Fernweh (Oder doch Heimweh?) oder ähnliches geht. Und es ist schön zu wissen, dass uns der Abstand nichts tut. Immerhin haben wir in Montreal fast jedes Wochenende was zusammen gemacht und hier... naja aufgrund der Entfernung geht das halt nicht.
In den Tagen hat mich unglaublich viel an Kanada erinnert wie schon lange nicht mehr. Ich lebe hier in Deutschland und auch wenn Kanada für immer in meinem Herzen sein wird und ich noch Kontakt nach Kanada habe ist es hier eben doch anders. Und nicht jeder hat Verständnis für das, was ich denke und fühle. Ich kann das natürlich nach vollziehen und weiß, dass ich manchmal nerve, aber das ist das neue ist. Und Leute um einen zu haben, die das zu 100% verstehen ist einfach toll!
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| Spanische Hofreitschule! |
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| Das Riesenrad im Prater! |
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| Und wir im Prater... |
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| Und wir in der Bahn, der alten traditionellen - versteht sich. |
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| Sachertorte |
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| Kaiserschmarrn |
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| Und die Aussicht auf Wien! |
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| Almdudler, gibt's bei uns im Norden nicht. ;) |
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| Sehr ihr die Kleine da unten? Das bin ich! |
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| Girls Night Out - Zwischenstop bei Mecces! |
| Stefansdom - und mein einmaliges Talent auf jedem, aber wirklich jedem Bild die Spitz abzutrennen! |
| Prater Eingang - Like You Don't Say |
| Vom Riesenrad aus. |
| Und wieder mal die Aussicht! |
Oh man, ich lach mich selber grade aus. Von wegen letzter Post, ich kann es doch nicht lassen zu schreiben!
Ach und Frohes Neues
Liebste Grüße einer frisch-ins-neue-Jahr-startenden-und-gespannt-auf-alles-neues-seienden,
Mara <3
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Warum Kanada Kanada ist und auch immer Kanada bleiben wird!
Hallo Leute,
jaa ich wollte mich eigentlich nicht mehr so oft melden, aber hier bin ich dann doch schon wieder. Grund dafür ist ein Video das ich euch zeigen möchte. Es dreht sich um die Attacken in Kanada und die Reaktionen im Land.
Ihr habt bestimmt mitbekommen, dass es am Montag, 20.10.2014, in der Nähe von Montreal zu einem Unfall kam, der mit Absicht herbei geführt wurde. Zwei Soldaten wurden von einem radikalem Islamisten überfahren und dann, zwei Tage später, hat ein Mann vor dem Parlament in Ottawa einen unbewaffneten Soldaten erschossen und drang ins Parlament selbst ein und wurden dort nach einem Schusswechsel mit dem Sicherheitspersonal erschossen.
Groß wurde darüber in vielen Teilen der Welt darüber berichtet, der erste Anschlag in westlichen Ländern seit dem der Kampf gegen die radikale Islamisten begonnen hatte. Und dann grade in Kanada, einem Land, in dem viele Kulturen vereint und friedlich miteinander leben. Ich habe unglaublich viele verschiedene Kulturen kennen lernen dürfen miterlebt, wie das alles funktioniert. Es ist möglich, also keine Angst vor anderen Menschen mit anderen Glaubensrichtungen oder Einstellungen!
Jetzt hat Kanada relativ wenig Sicherheitsvorkehrungen im Parlament und überall sonst im Land. Das alles baut auf ein unglaublich tiefes Vertrauen in die Menschen und ich hoffe so sehr, dass sich das nicht ändern wird. Und zum Glück sieht es bis jetzt auch nicht so aus.
Das Video dreht sich aber nicht darum, wie die Politik reagiert, sondern wir die Kanadier darauf reagieren. Im Grunde ist es ein "social experiment", das am Anfang des Videos erklärt wird. Ich hoffe, ihr guckt es euch an, es geht auch nur ein bisschen mehr als drei Minuten. Ich kann nur sagen, dass ich unglaublich stolz bin auf das Land! Ich habe vielleicht keinen kanadischen Pass, aber ein Teil meines Herzens schlägt für Kanada.
https://www.youtube.com/watch?v=p9rFprD_Qf4&feature=youtu.be
Liebste Grüße einer stolzen (fast) Kanadierin!
jaa ich wollte mich eigentlich nicht mehr so oft melden, aber hier bin ich dann doch schon wieder. Grund dafür ist ein Video das ich euch zeigen möchte. Es dreht sich um die Attacken in Kanada und die Reaktionen im Land.
Ihr habt bestimmt mitbekommen, dass es am Montag, 20.10.2014, in der Nähe von Montreal zu einem Unfall kam, der mit Absicht herbei geführt wurde. Zwei Soldaten wurden von einem radikalem Islamisten überfahren und dann, zwei Tage später, hat ein Mann vor dem Parlament in Ottawa einen unbewaffneten Soldaten erschossen und drang ins Parlament selbst ein und wurden dort nach einem Schusswechsel mit dem Sicherheitspersonal erschossen.
Groß wurde darüber in vielen Teilen der Welt darüber berichtet, der erste Anschlag in westlichen Ländern seit dem der Kampf gegen die radikale Islamisten begonnen hatte. Und dann grade in Kanada, einem Land, in dem viele Kulturen vereint und friedlich miteinander leben. Ich habe unglaublich viele verschiedene Kulturen kennen lernen dürfen miterlebt, wie das alles funktioniert. Es ist möglich, also keine Angst vor anderen Menschen mit anderen Glaubensrichtungen oder Einstellungen!
Jetzt hat Kanada relativ wenig Sicherheitsvorkehrungen im Parlament und überall sonst im Land. Das alles baut auf ein unglaublich tiefes Vertrauen in die Menschen und ich hoffe so sehr, dass sich das nicht ändern wird. Und zum Glück sieht es bis jetzt auch nicht so aus.
Das Video dreht sich aber nicht darum, wie die Politik reagiert, sondern wir die Kanadier darauf reagieren. Im Grunde ist es ein "social experiment", das am Anfang des Videos erklärt wird. Ich hoffe, ihr guckt es euch an, es geht auch nur ein bisschen mehr als drei Minuten. Ich kann nur sagen, dass ich unglaublich stolz bin auf das Land! Ich habe vielleicht keinen kanadischen Pass, aber ein Teil meines Herzens schlägt für Kanada.
https://www.youtube.com/watch?v=p9rFprD_Qf4&feature=youtu.be
Liebste Grüße einer stolzen (fast) Kanadierin!
Samstag, 11. Oktober 2014
101 Tage Suche
Ein Hallo an die, die immer noch diesen Blog besuchen!
Wie ihr sowohl an dem Countdown da rechts, als auch an der Überschrift erkennen könnt, ich bin schon 101 Tage wieder in Deutschland! Die 3-Zahl-Grenze habe ich also überschritten und kann auch so ziemlich meine Suche beenden. Nämlich die Suche nach meinem neuen Platz hier in Deutschland, mit Kanada im Gepäck. Es war nicht so einfach wie erhofft, aber auch nicht so schlimm wie befürchtet. Macht das Sinn? Naja, auf jeden Fall für mich.
Mittlerweile bin ich schon einen Monat in der Schule und habe auch schon Freunde gefunden, oder zumindest Leute, mit denen ich mich echt gut verstehe. Hoffentlich werden es Freunde. Noch ist der Schulstoff kein großer Stressfaktor. Ich hatte gedacht, dass es für mich schwerer wird, immerhin habe ich 10 Monate nichts gemacht! Irgendwie klappt es aber doch, ich bin mal gespannt wie es weiter geht. Dienstag habe ich die erste Klausur und nach den Herbstferien geht es erst richtig los.
In der Schule habe ich übrigens noch andere Austauschschüler kennengelernt. Eine davon, sie war schon vorher bei mir im Jahrgang, ist jetzt bei mir in Biologie und in Mathe. Wir reden eigentlich immer über unser Auslandsjahr und die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Kanada und USA. Eine andere ist bei mir in Politik, genau das gleiche. Und es macht total viel Spaß, auch wenn wir die Leute um uns herum gerne mal nerven. ;)
Sonst habe ich angefangen zu arbeiten. Ich helfe bei so etwas wie einem Spielemobil aus. Wir fahren zu Schulen in "sozialschwachen" Gegenden - gut ich nicht, weil ich ja selber in der Schule sitze - und nachmittags zu Flüchtlingsheimen, damit auch die Kinder wenigstens etwas Ablenkung bekommen. Es geht bestimmt einfacher, aber es macht total Spaß! Gleichzeitig bin ich beim Stadtschülerring, sowas wie die Schülervertretung für die ganze Stadt. Wir sind ne coole Truppe und wenigstens ab und zu bekommen wir etwas durchgesetzt.
Trotzdem denke ich immer noch viel an die Zeit in Kanada zurück. Bilder hängen bei mir im Zimmer, genauso wie eine Kanadaflagge. Ich fange bald mein Scrapbook an (fragt nicht, warum jetzt erst) und so weiter und so fort. Und klar, die beiden Mädels, mit denen ich ja schon befreundet war, sind ja auch wieder hier und immer wenn ich eine von den beiden treffe oder wir uns zu dritt treffen, dreht sich bestimmt die Hälfte der Zeit das Gespräch um unserer Auslandsjahr. Wir können einfach nicht aufhören davon zu sprechen und das ist auch gut so. Das erhält all die schönen, aber auch schlechten Erinnerungen. Bei Englisch ist es auch so. Klar, in der Schule denke ich nicht in Englisch, da ist ja alles auf Deutsch, aber wenn ich Englische Lieder höre oder so fängt es wieder an. Ich denke auf Englisch. Das ist aber gut, immerhin verlerne ich so nicht so super schnell.
Und sonst? Ich hatte gar nicht erzählt, dass ich auf der Returnee Party meiner Orga war. 300 Leute. Feiern in Köln. Es war schon echt witzig! Ich hätte gerne einen kleinen Workshop gehabt, in dem nur geredet wird, aber man kann ja nicht alles haben oder? So haben wir nur gefeiert, aber das war auch nicht schlecht.
Liebste Grüße einer doch-irgendwie-schon-wieder-angekommenen,
Mara <3
PS.: Die Flüge nach Kanada für nächstes Jahr sind gebucht!
Wie ihr sowohl an dem Countdown da rechts, als auch an der Überschrift erkennen könnt, ich bin schon 101 Tage wieder in Deutschland! Die 3-Zahl-Grenze habe ich also überschritten und kann auch so ziemlich meine Suche beenden. Nämlich die Suche nach meinem neuen Platz hier in Deutschland, mit Kanada im Gepäck. Es war nicht so einfach wie erhofft, aber auch nicht so schlimm wie befürchtet. Macht das Sinn? Naja, auf jeden Fall für mich.
Mittlerweile bin ich schon einen Monat in der Schule und habe auch schon Freunde gefunden, oder zumindest Leute, mit denen ich mich echt gut verstehe. Hoffentlich werden es Freunde. Noch ist der Schulstoff kein großer Stressfaktor. Ich hatte gedacht, dass es für mich schwerer wird, immerhin habe ich 10 Monate nichts gemacht! Irgendwie klappt es aber doch, ich bin mal gespannt wie es weiter geht. Dienstag habe ich die erste Klausur und nach den Herbstferien geht es erst richtig los.
In der Schule habe ich übrigens noch andere Austauschschüler kennengelernt. Eine davon, sie war schon vorher bei mir im Jahrgang, ist jetzt bei mir in Biologie und in Mathe. Wir reden eigentlich immer über unser Auslandsjahr und die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Kanada und USA. Eine andere ist bei mir in Politik, genau das gleiche. Und es macht total viel Spaß, auch wenn wir die Leute um uns herum gerne mal nerven. ;)
Sonst habe ich angefangen zu arbeiten. Ich helfe bei so etwas wie einem Spielemobil aus. Wir fahren zu Schulen in "sozialschwachen" Gegenden - gut ich nicht, weil ich ja selber in der Schule sitze - und nachmittags zu Flüchtlingsheimen, damit auch die Kinder wenigstens etwas Ablenkung bekommen. Es geht bestimmt einfacher, aber es macht total Spaß! Gleichzeitig bin ich beim Stadtschülerring, sowas wie die Schülervertretung für die ganze Stadt. Wir sind ne coole Truppe und wenigstens ab und zu bekommen wir etwas durchgesetzt.
Trotzdem denke ich immer noch viel an die Zeit in Kanada zurück. Bilder hängen bei mir im Zimmer, genauso wie eine Kanadaflagge. Ich fange bald mein Scrapbook an (fragt nicht, warum jetzt erst) und so weiter und so fort. Und klar, die beiden Mädels, mit denen ich ja schon befreundet war, sind ja auch wieder hier und immer wenn ich eine von den beiden treffe oder wir uns zu dritt treffen, dreht sich bestimmt die Hälfte der Zeit das Gespräch um unserer Auslandsjahr. Wir können einfach nicht aufhören davon zu sprechen und das ist auch gut so. Das erhält all die schönen, aber auch schlechten Erinnerungen. Bei Englisch ist es auch so. Klar, in der Schule denke ich nicht in Englisch, da ist ja alles auf Deutsch, aber wenn ich Englische Lieder höre oder so fängt es wieder an. Ich denke auf Englisch. Das ist aber gut, immerhin verlerne ich so nicht so super schnell.
Und sonst? Ich hatte gar nicht erzählt, dass ich auf der Returnee Party meiner Orga war. 300 Leute. Feiern in Köln. Es war schon echt witzig! Ich hätte gerne einen kleinen Workshop gehabt, in dem nur geredet wird, aber man kann ja nicht alles haben oder? So haben wir nur gefeiert, aber das war auch nicht schlecht.
Liebste Grüße einer doch-irgendwie-schon-wieder-angekommenen,
Mara <3
PS.: Die Flüge nach Kanada für nächstes Jahr sind gebucht!
Freitag, 29. August 2014
Reunion!
Hallo ihr lieben, falls denn noch jemand diesen Blog liest,
da bin ich wieder. Also nicht für immer oder wieder regelmäßig, aber zumindest dieses eine Mal. Ein bisschen was ist in diesen letzten zwei Monaten, die ich hier in Deutschland bin, auch passiert. Alles davon werde ich aber nicht aufschreiben, dass ist zu viel.
Die letzten Wochen habe ich mich ziemlich gut wieder eingelebt, treffe mich mit Freunden und genieße meine Ferien. Ich habe nämlich noch bis zum 10. September frei!!! Und bei der Gelegenheit habe ich mich auch mit Nathalie und Josie, mit denen ich ja in Montreal war, getroffen. Nach ein bisschen hin und her bei der Planung sind wir erst für ein paar Tage zu Josie, haben dort was unternommen und uns natürlich auch über das Jahr unterhalten. Es ist unglaublich, wir haben das alles zusammen erlebt und erzählen uns es trotzdem immer wieder. Danach ist Nathalie mit zu mir gekommen. Joise konnte leider nicht, da sie schon wieder zur Schule musste (immer diese verschiedene Bundesländer), dafür war aber Lisa dabei. Lisa hatte ich ja vor dem Auslandsjahr durch Facebook kennengelernt und wir hatten uns einmal in Köln gesehen und sonst halt nur geschrieben. Jetzt waren wir wieder vereint und es war echt toll.
Ich konnte endlich mal ohne Zurückhaltung übers Auslandsjahr reden. Klar fragen mich alle meine Freunde ein paar Fragen, aber ich rede da nie so ganz offen drüber, weil ich Angst habe sie zu nerven und auch weiß, dass ich da ein bisschen empfindlich bin. Ich bin immer so drauf 'Ihr versteht das sowieso nicht'. Und ja, ich weiß, dass ich mich anstelle. Aber ich hatte dann ja meine Dosis Austauschschüler und ich habe ja auch meine beste Freundin.
Ein bisschen Panik habe ich aber noch vor der Schule. Jaja, ich war ja schon an der Schule und die kenne ich ja auch, aber ich werde in einen neuen Jahrgang kommen und habe ein bisschen Angst, dass ich mit denen nicht klarkommen werde. Auch wenn das echter Schwachsinn ist, immerhin habe ich das letztes Jahr auch auf Englisch geschafft, aber trotzdem... Ein gutes hat es zumindest, ich bin zum ersten Mal mit meiner besten Freundin auf einer Schule und dann auch noch in einem Jahrgang!
Wie ihr seht, das Essen geht weiter. Ist auch lecker, egal in welchem Land. Und falls ihr Vapiano nicht kennt, wo wir den tollen Nachtisch herhaben, das ist echt toll. Da müsst ihr euch mal drüber informieren.
Also wir hatten auf jeden Fall echt viel Spaß! Und auch die letzten Wochen habe ich so verbracht. Eine tolle Nachricht habe ich aber auch noch von meinen Eltern bekommen. Wir werden nächstes Jahr nach Montreal fahren!!! Also erst ein bisschen in Kanada rumreisen und dann als Abschluss für 9 Tage nach Montreal! Ich freu mich so unglaublich, dass ich ihnen die Stadt zeigen kann, auf die ich so stolz bin, ihnen meine Gastfamilie vorstellen kann und natürlich auch meine Freunde wieder sehen werde. Die habe ich natürlich auch direkt informiert, sie freuen sich schon unglaublich. So wie ich!
Jetzt habe ich aber doch noch eine eher weniger tolle Nachricht. Ich habe heute erfahren, dass meine erste Gastmutter, bei der ich nach ca. 2 Monaten gewechselt habe, diese Woche verstorben ist. Ich habe mich nicht immer mit ihr verstanden, sonst hätte ich ja nicht gewechselt, aber das war trotzdem voll der Schock. Sie ist ja trotzdem ein total netter Mensch und war auch echt noch jung. Also es war jetzt kein Unfall oder so. Meine Gedanken sind bei ihrer Mutter, ihrer Schwester und bei ihrem Neffen. Es tut mir total leid und ich bin immer noch sprachlos deswegen.
Liebste Grüße einer ihr-Leben-in-Deutschland-wiederhabenden,
Mara <3
PS.: Mal gucken, wann ich mich das nächste Mal melde. Spätestens, wenn ich wieder in Montreal war. ;)
da bin ich wieder. Also nicht für immer oder wieder regelmäßig, aber zumindest dieses eine Mal. Ein bisschen was ist in diesen letzten zwei Monaten, die ich hier in Deutschland bin, auch passiert. Alles davon werde ich aber nicht aufschreiben, dass ist zu viel.
Die letzten Wochen habe ich mich ziemlich gut wieder eingelebt, treffe mich mit Freunden und genieße meine Ferien. Ich habe nämlich noch bis zum 10. September frei!!! Und bei der Gelegenheit habe ich mich auch mit Nathalie und Josie, mit denen ich ja in Montreal war, getroffen. Nach ein bisschen hin und her bei der Planung sind wir erst für ein paar Tage zu Josie, haben dort was unternommen und uns natürlich auch über das Jahr unterhalten. Es ist unglaublich, wir haben das alles zusammen erlebt und erzählen uns es trotzdem immer wieder. Danach ist Nathalie mit zu mir gekommen. Joise konnte leider nicht, da sie schon wieder zur Schule musste (immer diese verschiedene Bundesländer), dafür war aber Lisa dabei. Lisa hatte ich ja vor dem Auslandsjahr durch Facebook kennengelernt und wir hatten uns einmal in Köln gesehen und sonst halt nur geschrieben. Jetzt waren wir wieder vereint und es war echt toll.
Ich konnte endlich mal ohne Zurückhaltung übers Auslandsjahr reden. Klar fragen mich alle meine Freunde ein paar Fragen, aber ich rede da nie so ganz offen drüber, weil ich Angst habe sie zu nerven und auch weiß, dass ich da ein bisschen empfindlich bin. Ich bin immer so drauf 'Ihr versteht das sowieso nicht'. Und ja, ich weiß, dass ich mich anstelle. Aber ich hatte dann ja meine Dosis Austauschschüler und ich habe ja auch meine beste Freundin.
Ein bisschen Panik habe ich aber noch vor der Schule. Jaja, ich war ja schon an der Schule und die kenne ich ja auch, aber ich werde in einen neuen Jahrgang kommen und habe ein bisschen Angst, dass ich mit denen nicht klarkommen werde. Auch wenn das echter Schwachsinn ist, immerhin habe ich das letztes Jahr auch auf Englisch geschafft, aber trotzdem... Ein gutes hat es zumindest, ich bin zum ersten Mal mit meiner besten Freundin auf einer Schule und dann auch noch in einem Jahrgang!
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| Selfie!!! |
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| Vapiano! |
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| Abendessen vorbereiten und Cocktails mixen, so sind Mädelsabende! |
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| Aber Eis geht ja auch immer. |
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| Und noch ein Selfie!!! |
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| Das Eis nochmal ;) |
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| Uuund das Luxusfrühstück! |
Wie ihr seht, das Essen geht weiter. Ist auch lecker, egal in welchem Land. Und falls ihr Vapiano nicht kennt, wo wir den tollen Nachtisch herhaben, das ist echt toll. Da müsst ihr euch mal drüber informieren.
Also wir hatten auf jeden Fall echt viel Spaß! Und auch die letzten Wochen habe ich so verbracht. Eine tolle Nachricht habe ich aber auch noch von meinen Eltern bekommen. Wir werden nächstes Jahr nach Montreal fahren!!! Also erst ein bisschen in Kanada rumreisen und dann als Abschluss für 9 Tage nach Montreal! Ich freu mich so unglaublich, dass ich ihnen die Stadt zeigen kann, auf die ich so stolz bin, ihnen meine Gastfamilie vorstellen kann und natürlich auch meine Freunde wieder sehen werde. Die habe ich natürlich auch direkt informiert, sie freuen sich schon unglaublich. So wie ich!
Jetzt habe ich aber doch noch eine eher weniger tolle Nachricht. Ich habe heute erfahren, dass meine erste Gastmutter, bei der ich nach ca. 2 Monaten gewechselt habe, diese Woche verstorben ist. Ich habe mich nicht immer mit ihr verstanden, sonst hätte ich ja nicht gewechselt, aber das war trotzdem voll der Schock. Sie ist ja trotzdem ein total netter Mensch und war auch echt noch jung. Also es war jetzt kein Unfall oder so. Meine Gedanken sind bei ihrer Mutter, ihrer Schwester und bei ihrem Neffen. Es tut mir total leid und ich bin immer noch sprachlos deswegen.
Liebste Grüße einer ihr-Leben-in-Deutschland-wiederhabenden,
Mara <3
PS.: Mal gucken, wann ich mich das nächste Mal melde. Spätestens, wenn ich wieder in Montreal war. ;)
Montag, 30. Juni 2014
This is the end!
Hallo meine Lieben,
ja jetzt ist auch bei mir so weit, this is the end. Wobei, um ehrlich zu sein müsste ich this was the end schreiben - ich bin nämlich wieder in Deutschland, seit Donnerstag. Ja, ihr habt euch nicht verlesen, ich bin wieder in Deutschland.
Ok, nochmal langsam und von Anfang an. Ich wollte eigentlich auf den 2. Juli verlängern, irgendwann im März, das hat aber nicht so geklappt wie ich das wollte, also bin ich doch bei meinem alten Datum, 25. Juni, geblieben. Irgendwie kam ich aber auf die Idee, dass ich doch meinen Freunden erzählen könnte, dass ich am 2. Juli wieder komme und sie überrasche. Gesagt, getan. Erst habe ich mit meinen Eltern geredet, die keine Probleme damit hatten, und dann ging es los. Ich hab es hier verkündet. Ja, ein paar meiner Freunde lesen diesen Blog - hoffe ich zumindest. ;) Und natürlich auf meinen Freunden so gesagt. Wisst ihr wie schwer das war? Ich konnte ja nicht mal hier auf dem Blog von meinem Abschied schreiben, also dem wirklichen und alles. Ich konnte mich bei meinen Freunden ja nicht mal während des Flugs ausheulen. Aber es hat sich gelohnt! Ich erzähl aber von Anfang an.
An dem Dienstag nach Prom habe ich also meine Koffer gepackt und noch Zeit mit meiner Gastfamilie verbracht. Schon vorher die Abschiede beim Prom waren schlimm, es war ja das letzte Mal, dass ich alle gesehen habe. So wirklich verstanden habe ich das nicht. Wir hatten Spaß und ich sollte Tschüss sagen? Das ging nicht in meinen Kopf, und ist immer noch nicht angekommen. Auch der letzte Abend mit meiner Gastfamilie war nicht einfach und ich hatte keine Ahnung, wie ich das alles machen sollte. Machen soll.
Am Mittwoch war ich gegen 3.30pm am Flughafen, wir wollten uns um 4pm treffen. Mein Betreuer war aber schon da. Ich war nämlich nicht die einzige, die geflogen ist. Vor mir noch eine Austauschschülerin und dann mit mir 4 andere geflogen. Zu erst einchecken, zwei Koffer. Dann durch die Sicherheitskontrolle, mit vielen Klamottenschichten und eigentlich zu viel Handgepäck. Zum Schluss saßen wir also am Gate und haben gewartet. Witzigerweise ist eine kanadische Freundin zur ungefähr gleichen Zeit mit ihrer Familie nach Griechenland geflogen und wir haben uns dort verabschiedet.
Der Flug ging um 7pm, also über Nacht. Gegen acht gab es Abendessen, eine vegane-Reis-sonst-was-scharfes-Mischung und Kuskussalat. Die ganze Nacht habe ich Filme geguckt, ich konnte nicht schlafen. Morgens gabs Frühstück - veganes, trockenes Rosinen-Zimt-whatever! Nicht so ganz mein Geschmack und vegan, weil man im Flugzeug nicht zwischen vegan und vegetarisch unterscheidet. Aber es war ok, die anderen haben krümeliges Bananenbrot bekommen, nicht wirklich besser.
Gegen 8am war ich in Frankfurt. Zusammen mit einem, der auch noch warten musste, bin ich durch den Flughafen geirrt. Es hat - gefühlte - Stunden gedauert. Der Glückliche musste nur bis 9.45am warten. Ich noch bis 12.30pm bis zum Einchecken warten. Nur hatte mein Flugzeug Verspätung, weswegen es bis 1pm oder so gedauert hat. Meine Laune war am Tiefpunkt und ich hatte fast 30 Stunden nicht geschlafen, hat nicht geholfen. Meine Eltern und meine Schwester zu sehen aber schon. :) Den Donnerstag habe ich dann Zuhause verbracht.
Am Freitag schon bin ich früh raus, meine Freunde überraschen. Die wussten ja immer noch nichts. Als erstes bin ich zu einer Schule gefahren, wo ich nur ein paar kenne. Alle waren total überrascht, haben sich aber echt gefreut. Danach bin ich zu meiner Schule gefahren, wo ich dann die meisten anderen überrascht habe. Sie haben sich noch mehr gefreut. Im Allgemeinen wurde ich umarmt, in der Luft gewirbelt und ich habe mit Freunden vor Freude gequiescht/geschrien. Wir hatten ein bisschen Aufmerksamkeit... ;) Danach, also als die Pause zu Ende war, habe ich mich mit zwei Freundin hingesetzt und wir haben geredet bis die nächste Pause angefangen hat. Es war dann Zeit aufzubrechen, also bin ich mit einer Freundin nach Hause gelaufen. An der üblichen Ecke wollten wir uns wieder trennen - und haben noch knapp ne Stunde weiter gesprochen. :D
Abends wollte ich dann mit Freunden in unsere "Kneipenszene" gehen, weil da so ein Fest war. Natürlich hat es geregnet, warum auch nicht. Also sind wir zu einem Freund nach Hause und haben dort den Abend mehr oder weniger ruhig verbracht. :) Nachts bin ich dann nach Hause.
Mittlerweile wissen ziemlich viele, dass ich wieder da bin, deswegen der Post. :)
Im Moment genieße ich die Zeit hier und freue mich hier jeden zu sehen. Es ist toll - wahrscheinlich eines der tollsten Gefühle seit langem - zu sehen/wissen, dass sich hier nicht wirklich was geändert hat. Es ist wie - ja wie nach Hause kommen. Realisiert habe ich das aber noch nicht wirklich, es ist wie im Urlaub. Die ersten Wochen in Kanada waren genauso, wie im Urlaub. Der Jetlag ist noch da und ich will noch immer English sprechen, trotzdem geht es mir grade gut. Mal gucken wie lange das noch dauert. ;)
Auf jeden Fall will ich wieder nach Kanada, vielleicht gehe ich nächstes Jahr mit meinen Eltern hin.
Ich werde versuchen mich mal wieder zu melden, ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich nicht mehr schreiben werde. Es ist ein Teil meines Auslandsjahres, meines Lebens. Und jetzt so nöö, nicht mehr. Aber mal sehen. :)
Ich bedanke mich auf jeden Fall bei jedem einzelnen von euch. Ihr seid mir treu geblieben, auch wenn ich mich nicht so oft geschrieben habe und meine Posts, grade am Anfang, nicht so wirklich gut waren. Ihr rockt, wirklich! Danke, danke danke!
Liebste Grüße einer erschöpften-aber-unglaublich-glücklichen-aber-doch-nichts-verstehenden,
Mara <3 (Vorerst letzter Post! :o )
ja jetzt ist auch bei mir so weit, this is the end. Wobei, um ehrlich zu sein müsste ich this was the end schreiben - ich bin nämlich wieder in Deutschland, seit Donnerstag. Ja, ihr habt euch nicht verlesen, ich bin wieder in Deutschland.
Ok, nochmal langsam und von Anfang an. Ich wollte eigentlich auf den 2. Juli verlängern, irgendwann im März, das hat aber nicht so geklappt wie ich das wollte, also bin ich doch bei meinem alten Datum, 25. Juni, geblieben. Irgendwie kam ich aber auf die Idee, dass ich doch meinen Freunden erzählen könnte, dass ich am 2. Juli wieder komme und sie überrasche. Gesagt, getan. Erst habe ich mit meinen Eltern geredet, die keine Probleme damit hatten, und dann ging es los. Ich hab es hier verkündet. Ja, ein paar meiner Freunde lesen diesen Blog - hoffe ich zumindest. ;) Und natürlich auf meinen Freunden so gesagt. Wisst ihr wie schwer das war? Ich konnte ja nicht mal hier auf dem Blog von meinem Abschied schreiben, also dem wirklichen und alles. Ich konnte mich bei meinen Freunden ja nicht mal während des Flugs ausheulen. Aber es hat sich gelohnt! Ich erzähl aber von Anfang an.
An dem Dienstag nach Prom habe ich also meine Koffer gepackt und noch Zeit mit meiner Gastfamilie verbracht. Schon vorher die Abschiede beim Prom waren schlimm, es war ja das letzte Mal, dass ich alle gesehen habe. So wirklich verstanden habe ich das nicht. Wir hatten Spaß und ich sollte Tschüss sagen? Das ging nicht in meinen Kopf, und ist immer noch nicht angekommen. Auch der letzte Abend mit meiner Gastfamilie war nicht einfach und ich hatte keine Ahnung, wie ich das alles machen sollte. Machen soll.
Am Mittwoch war ich gegen 3.30pm am Flughafen, wir wollten uns um 4pm treffen. Mein Betreuer war aber schon da. Ich war nämlich nicht die einzige, die geflogen ist. Vor mir noch eine Austauschschülerin und dann mit mir 4 andere geflogen. Zu erst einchecken, zwei Koffer. Dann durch die Sicherheitskontrolle, mit vielen Klamottenschichten und eigentlich zu viel Handgepäck. Zum Schluss saßen wir also am Gate und haben gewartet. Witzigerweise ist eine kanadische Freundin zur ungefähr gleichen Zeit mit ihrer Familie nach Griechenland geflogen und wir haben uns dort verabschiedet.
Der Flug ging um 7pm, also über Nacht. Gegen acht gab es Abendessen, eine vegane-Reis-sonst-was-scharfes-Mischung und Kuskussalat. Die ganze Nacht habe ich Filme geguckt, ich konnte nicht schlafen. Morgens gabs Frühstück - veganes, trockenes Rosinen-Zimt-whatever! Nicht so ganz mein Geschmack und vegan, weil man im Flugzeug nicht zwischen vegan und vegetarisch unterscheidet. Aber es war ok, die anderen haben krümeliges Bananenbrot bekommen, nicht wirklich besser.
Gegen 8am war ich in Frankfurt. Zusammen mit einem, der auch noch warten musste, bin ich durch den Flughafen geirrt. Es hat - gefühlte - Stunden gedauert. Der Glückliche musste nur bis 9.45am warten. Ich noch bis 12.30pm bis zum Einchecken warten. Nur hatte mein Flugzeug Verspätung, weswegen es bis 1pm oder so gedauert hat. Meine Laune war am Tiefpunkt und ich hatte fast 30 Stunden nicht geschlafen, hat nicht geholfen. Meine Eltern und meine Schwester zu sehen aber schon. :) Den Donnerstag habe ich dann Zuhause verbracht.
Am Freitag schon bin ich früh raus, meine Freunde überraschen. Die wussten ja immer noch nichts. Als erstes bin ich zu einer Schule gefahren, wo ich nur ein paar kenne. Alle waren total überrascht, haben sich aber echt gefreut. Danach bin ich zu meiner Schule gefahren, wo ich dann die meisten anderen überrascht habe. Sie haben sich noch mehr gefreut. Im Allgemeinen wurde ich umarmt, in der Luft gewirbelt und ich habe mit Freunden vor Freude gequiescht/geschrien. Wir hatten ein bisschen Aufmerksamkeit... ;) Danach, also als die Pause zu Ende war, habe ich mich mit zwei Freundin hingesetzt und wir haben geredet bis die nächste Pause angefangen hat. Es war dann Zeit aufzubrechen, also bin ich mit einer Freundin nach Hause gelaufen. An der üblichen Ecke wollten wir uns wieder trennen - und haben noch knapp ne Stunde weiter gesprochen. :D
Abends wollte ich dann mit Freunden in unsere "Kneipenszene" gehen, weil da so ein Fest war. Natürlich hat es geregnet, warum auch nicht. Also sind wir zu einem Freund nach Hause und haben dort den Abend mehr oder weniger ruhig verbracht. :) Nachts bin ich dann nach Hause.
Mittlerweile wissen ziemlich viele, dass ich wieder da bin, deswegen der Post. :)
Im Moment genieße ich die Zeit hier und freue mich hier jeden zu sehen. Es ist toll - wahrscheinlich eines der tollsten Gefühle seit langem - zu sehen/wissen, dass sich hier nicht wirklich was geändert hat. Es ist wie - ja wie nach Hause kommen. Realisiert habe ich das aber noch nicht wirklich, es ist wie im Urlaub. Die ersten Wochen in Kanada waren genauso, wie im Urlaub. Der Jetlag ist noch da und ich will noch immer English sprechen, trotzdem geht es mir grade gut. Mal gucken wie lange das noch dauert. ;)
Auf jeden Fall will ich wieder nach Kanada, vielleicht gehe ich nächstes Jahr mit meinen Eltern hin.
Ich werde versuchen mich mal wieder zu melden, ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich nicht mehr schreiben werde. Es ist ein Teil meines Auslandsjahres, meines Lebens. Und jetzt so nöö, nicht mehr. Aber mal sehen. :)
Ich bedanke mich auf jeden Fall bei jedem einzelnen von euch. Ihr seid mir treu geblieben, auch wenn ich mich nicht so oft geschrieben habe und meine Posts, grade am Anfang, nicht so wirklich gut waren. Ihr rockt, wirklich! Danke, danke danke!
Liebste Grüße einer erschöpften-aber-unglaublich-glücklichen-aber-doch-nichts-verstehenden,
Mara <3 (Vorerst letzter Post! :o )
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